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Neuer Anforderungsbogen: A11

Aktualisierung unseres Analysenspektrums

Liebe Einsender,

kaum etwas schreitet so schnell voran, wie die Labordiagnostik. Um den Erkenntnisfortschritt und damit auch Vorteile durch neue Analyseverfahren an Sie weitergeben zu können, haben wir unser Analysen­spektrum ergänzt. Aus dem Anforderungsbogen A10 wird ein A11. Neue Erkenntnisse werden genutzt, um Diagnostik praxisrelevanter zu machen, Profile günstiger anzubieten oder bei gleichem Preis mehr Informationen zu liefern. Einige Kapitel wurden durch Aufnahme neuer Marker abgerundet oder ver­vollständigt. Hier nun alle Veränderungen in Kürze.

Stuhldiagnostik

Mikrobiomanalyse MINI, -MIDI, -MAXI NEU

Mit dem A11-Bogen bieten wir Ihnen neue Mikrobiomprofile an, die an die Bedürfnisse des Praxisalltages angepasst sind. Neben deutlich reduzierten Preisen enthalten die Profile MINI und MIDI nur noch Parameter, die diagnose- oder therapierelevant sind. Statt einer Aufzählung von Einzelbakterien fassen wir diese zu funktionellen Gruppen zusammen. Das Ergebnis wird einfacher und leichter zu erfassen, ohne dass Informationen verloren gehen. Die neuen Profile beinhalten Bakterien und Hefen, die Profile MIDI und MAXI darüber hinaus auch alle häufigen Parasiten.

Die neuen Mikrobiomanalysen sind kombinierbar mit allen anderen Stuhlparametern. Sie beinhalten einen Befundbericht und umfangreiche, individualisierte Therapieempfehlungen.

Metabolomuntersuchungen A650 Kurzkettige Fettsäuren im Stuhl NEU

Neu aufgenommen wurde auch die Bestimmung von kurzkettigen Fettsäuren (SCFA) im Stuhl. Die Fermentation von Nahrungsfasern und resistenten Stärken durch Colon-Bakterien führt zur Bildung von SCFA, hauptsächlich Acetat, Propionat und Butyrat. Auch wenn SCFA schnell resorbiert werden und nur etwa 5% der SCFA im Stuhl nachweisbar sind, erlauben Messungen im Stuhl erste, orientierende Hinweise auf einen Mangel oder Missverhältnisse, die auf Veränderungen der Nahrungs- oder Mikrobiotazusammensetzung beruhen, aber auch  auf Erkrankungen hinweisen können. Im Profil enthalten sind auch verzweigtkettige Isofettsäuren (Isobutyrat, 2-Methylbutyrat, Isovalerat), die aus dem mikrobiellen Proteinabbau entstehen.

wei­ter­le­sen...

Vaginaldiagnostik

V712 Vaginales Mikrobiom NEU

Neben den Mikrobiom-Analysen im Stuhl bietet biovis‘ nun auch Mikrobiom-Untersuchungen der Vaginalflora an. Eine Laktobazillen dominierte Vaginalflora schützt durch Laktat- oder H2O2-Bildung vor Infektionen. Gehen Laktobazillen zurück und nehmen anaerobe Bakterien sowie die Diversität deutlich zu, spricht man von einer bakteriellen Vaginose (BV). Die Schutzfunktion der Vaginalflora leidet, wodurch nicht nur Infektionen durch Candida oder sexuell übertragbare Erreger (STI) begünstigt werden, auch das Risiko für Frühgeburten steigt. Veränderungen frühzeitig erkennen, um vorbeugen oder Infektionen gezielt behandeln zu können, das ist das Ziel der neuen Diagnostik.
Neben einer kompletten Analyse des vaginalen Mikrobioms (V712) werden auch kleinere molekulargenetische Profile angeboten, um eine bakterielle Vaginose, Candidamykosen oder STIs nachweisen zu können.
Alle Profile beinhalten nicht nur eine umfangreiche Diagnostik, sondern auch eine Befundbeurteilung und individualisierte Therapieempfehlungen.

Orthomolekulare Medizin

E105 Vollblutmineralanalyse erweitert NEU Mehr Information – gleicher Preis!

Biovis bietet mit dem A11-Anforderungsbogen ein erweitertes Analysenspektrum für Schwermetalle im Urin an. Alle angebotenen Profile enthalten ab sofort nicht mehr 23, sondern 37 Elemente.  Der Preis der Analysenprofile ändert sich nicht!

E115 Intrazellulärer Nachweis von Mineralien NEU

Möglich geworden ist nun auch ein intrazellulärer Nachweis von Kalium, Zink, Selen, Magnesium und Mangan. Untersucht werden hierbei keine Vollblutproben, sondern gewaschene Erythrozyten. Vorteilhaft sind intrazelluläre Nachweise vor allem bei Patienten mit verminderter Zellzahl (Anämie), bei denen Hk- oder Hb-bezogene Untersuchungen im Vollblut zu verfälschten Ergebnissen führen können. (Preis: SZ: 57,13  € / PKV: 65,69 €)

Vitamin D-Stoffwechsel NEU

Zur Ergänzung unserer Vitamin-D-Diagnostik wurde ein Profil mit relevanten Cofaktoren aufgenommen, wozu neben Magnesium und Calcium auch Zink, Phosphat und Vitamin K2 gehören. Neu sind auch die Möglichkeiten zur Bestimmung von Parathormon und die Erfassung der Vitamin-D-Rezeptor-Blockade über die Bestimmung der Ratio aus 1,25-OH-Vitamin D3 und  25-OH-Vitamin D3. Ein Wert über 1,3 deutet dabei auf  eine D-Rezeptor-Blockade hin.

E644 Fettsäurestatus der Erythrozytenmembranen NEU

Durch das Arbeiten mit gewaschenen Erythrozyten können Fettsäuren nicht nur in Serum oder Vollblut, sondern direkt in den Erythrozytenmembranen bestimmt werden. Dadurch lassen sich Einflussfaktoren, wie Ernährung oder unterschiedliche Verteilungen von Plasma und Blutzellen ausschließen und ein besserer Einblick in die tatsächlichen Verhältnisse der Zellmembran gewinnen.

Schilddrüsendiagnostik

F224  Reverse T3 NEU

Die Bestimmung des reversen T3 (rT3) rundet die Schilddrüsendiagnostik ab. rT3 ist ein biologisch unwirksamer Metabolit des Thyroxins. Eine erhöhte rT3-Bildung  führt durch Substratverbrauch zu sinkenden Trijodthyronin-Spiegeln (T3).  Gleichzeitig hemmt das reverse T3 die Wirkung von T3, da es aufgrund seiner ähnlichen molekularen Struktur T3-Rezeptoren blockiert. Erhöhte rT3-Spiegel finden sich bei niedrigem Bedarf an Schilddrüsenhormonen oder bei Konversionsstörungen von Tetrajodthyronin (T4) zu Trijodthyronin (T3).

Entgiftung / Toxikologie

I113-I115 Profile Schwermetalle im Urin NEU Mehr Information – gleicher Preis!

Biovis bietet mit dem A11-Anforderungsbogen ein erweitertes Analysenspektrum für Schwermetalle im Urin an. Alle angebotenen Profile enthalten ab sofort nicht mehr 23, sondern 37 Elemente.  Der Preis der Analysenprofile ändert sich nicht!

I360 Glyphosat NEU

Glyphosat ist das weltweit am häufigsten eingesetzte Herbizid. Es wird zu ca. 6% zu Aminomethylphosphonsäure (AMPA) abgebaut. Glyphosat und AMPA stehen im Verdacht, in die Hormonbildung einzugreifen und krebserregend zu sein. Auch Schäden an Haut und Nervensystem wurden beschrieben. Zur Untersuchung der individuellen Glyphosatbelastung wird Urin verwendet.

LTT-Tests für die Zahnmedizin NEU

Auf der Basis neuer sensitiver Lymphozytentransformationstests wurden Profile für zahnmedizi­nische Fragestellungen entwickelt, mit denen sich TYP-IV-Sensibilisierungen gegen Metalle, Kunst­stoffe und Wurzelfüllmaterialien zuverlässig nachweisen lassen. Klinisch können sich diese nach  Allergenkontakt und Immunaktivierung in Lokalreaktionen oder systemischen Entzündungsreak­tio­nen äußern.

Infektionsdiagnostik

K115 Borrelien LTT NEU

Der LTT stellt ein seit langem etabliertes Verfahren in der Borreliendiagnostik dar. Für viele Therapeuten ist er unverzichtbar. Die biovis‘ vervollständigt daher ihr Analysenspektrum und bietet nun auch einen sensitiven Borrelien LTT an.

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CapiSave®– Kapillarblutanalysen als Bestandteil des neuen MIU-Anforderungsbogens

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

biovis‘ bietet Ihnen ab sofort einen weiteren Anforderungsbogen an, auf der Basis nicht- oder minimalinvasiver Untersuchungen. Neben Stuhl-, Urin- und Speicheluntersuchungen stellt das neue CapiSave®-System eine zentrale Säule des neuen Bogens dar. CapiSave®, das von biovis‘ mitentwickelt und exklusiv angeboten wird, bietet eine Lösung für häufige Probleme im Praxisalltag:
Nicht selten stellen Probengewinnung und Präanalytik solche Probleme dar. Bei Kindern oder bei Patienten mit schlechten Venen kann bereits die Blutentnahme eine Herausforderung sein. Hat man Blut, dann reichen die gewonnenen Mengen nicht aus, um alle gewünschten Untersuchungen durchzuführen. Viele Analysen erfordern aufgrund einer geringen Probenstabilität eine besondere Präanalytik.

wei­ter­le­sen...

Um aussagekräftige Ergebnisse zu erhalten, muss das Blut eingefroren oder innerhalb von 24 Stunden im Labor sein. Nicht zuletzt werden häufig auch Proben aus akuten Krankheitsphasen benötigt, um Störungen sicher nachzuweisen. Ist der Patient Tage später in der Praxis, sind keine Veränderungen mehr nachweisbar und die Analysen fallen negativ aus. Mit dem CapiSave®-System bietet biovis‘ ein Testsystem an, das mit minimalen Blutvolumina auskommt und dabei sowohl mit venösem Blut als auch mit Kapillarblut arbeiten kann. Die Entnahmen können in der Praxis erfolgen, bei Verwendung von Kapillarblut aber auch zuhause durch den Patienten. Aus wenigen Tropfen Blut können bis zu 15 klinisch-chemische Parameter oder 6 EIAs untersucht werden. Die Probenentnahme ist einfach. Häufige Probleme wie bei bisherigen Kapillarblutsystemen mit Hämolyse, bakterieller Kontamination oder Messwertverfälschungen durch Aerosolbildungen treten kaum noch auf. Auch Verfälschungen von Kapillarblutuntersuchungen durch unterschiedliche Hämatokrit-Werte gibt es nicht, da durch den Einsatz interner Standards eine Normierung erfolgt. CapiSave® löst auch das Problem der Probenstabilität eindrucksvoll. Nach Entnahme bleiben Ergebnisse für 5 Tage stabil und das bei Außentemperaturen von 1°C – 30°C.
Weitere Informationen entnehmen Sie unserer Homepage. Hier haben wir ein Video vorbereitet zur Blutentnahme und eine einstündige Präsentation zum Einsatz des CapiSave®-Systems in Ihrem Praxisalltag.
CapiSave® ein Weg in die Zukunft! Fordern Sie unseren neuen MIU-Bogen an und prüfen Sie, ob es auch in Ihrer Praxis sinnvolle Einsatzbereiche hierfür gibt.

Mit herzlichen Grüßen
Ihr Dr. med. Burkhard Schütz

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Entnahme-Anleitung Kapillarblut

Biovis Mikrobiom 2.0

Seit dem 1. Juni 2015 bietet biovis‘ als dritte Säule der Stuhldiagnostik eine komplette Mikrobiomanalyse an, welche auf der Sequenzierung isolierter Bakterien-DNA aus Stuhlproben beruht. Die Mikrobiomanalyse beinhaltet über 250 Parameter, von denen besonders relevante ausgewertet und zur Befundung herangezogen werden. Auf der Basis aktueller Forschungsergebnisse erfolgt eine Auswertung und Zusammenstellung geeigneter Therapiemaßnahmen. Seit 2015 ermöglicht biovis‘ als eines der wenigen nicht universitären Labore mit den Profilen Mikrobiomanalyse Basis und Mikrobiomanalyse Plus Aussagen über die Bakterienvielfalt im Darm (Diversität), die einen Schutz vor endogenen Infektionen bietet. Erfasst wird auch der Enterotyp mit den daraus resultierenden Folgen für die Aufnahme von Vitaminen und Mineralien.

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