SARS-CoV-2-Diagnostik – Kritischer Rückblick und Update

SARS-CoV-2-Diagnostik – Kritischer Rückblick und Update

Auch wenn seit März die täglichen Infektionszahlen deutlich gesunken waren und Ende Juni die Häufigkeiten positiver Erregernachweise in der PCR nur noch bei 0,6 % lagen, scheint uns das Corona-Virus noch lange Zeit zu begleiten. Daran ändern auch die sich mehrenden Studien nichts, die dem Virus eine deutlich geringere Letalität zusprechen, als zuerst angenommen. Ein Großteil der Infektionen verläuft asymptomatisch oder geht mit milden Symptomen einher. Trotzdem bleibt SARS-CoV-2 für ältere Menschen und Risikogruppen gefährlich. Vor allem sie gilt es zu schützen. Viele Millionen werden abgestrichen, um Virusträger ausfindig zu machen, die Risikogruppen infizieren könnten.

Die Grippesaison hat aufs Neue begonnen und damit die Zeit der Corona-Viren. Millionen Menschen werden grippale Symptome zeigen, viele von Ihnen werden sich auf SARS-CoV-2 unter­suchen lassen aus Angst an COVID-19 zu erkranken. Die Testungen werden also weitergehen, in größerem Umfang als je zuvor.

Doch worauf gilt es zu achten, was haben wir aus den letzten Monaten gelernt?
Was müssen Sie wissen, um Testergebnisse beurteilen zu können, um zu verstehen, was PCR-Ergebnisse oder Antikörper-Nachweise wirklich bedeuten? Was muss eine gute SARS-CoV-2-Diagnostik leisten?
Das versuchen wir kritisch zu hinterfragen.

Bitte lesen Sie unsere neue Broschüre SARS-CoV-2 / COVID-19 und lassen Sie sich informieren! Unserer Ausarbeitung liegen mehr als 50 aktuelle Publikationen der letzten Monate zugrunde.

Auf dieser Basis ist der neue Anforderungsbogen-COVID 19 entstanden, der zur Verfügung steht.

Er soll Angst nehmen! Neben PCR-Ansätzen, die außer  SARS-CoV-2 auch andere, wirklich häufige Grippeviren erfassen und einem IgG-Antikörpertest mit sehr hoher Spezifität (99,63%), wird erstmals auch ein Analyseverfahren angeboten, das zelluläre Abwehr­reaktionen gegen das Virus erkennt. Finden sich darin erregerspezifische T-Effektor- oder T-Gedächtnis­zellen, so weiß man nicht nur, dass eine SARS-CoV-2-Infektion stattgefunden hat, es lässt sich hierüber auch ein Hinweis auf eine zelluläre Immunität ableiten. Vielleicht ist das der Grund dafür, warum so viele Infektionen mit SARS-CoV-2 ohne oder nur mit milden Symptomen ablaufen.

Die Grippesaison stellt alle vor große Herausforderungen. Das Virus ist bei uns angekommen. Es wird uns noch lange begleiten. Wir sollten unsere Patienten präventiv durch integrative Therapieansätze darauf vorbereiten.  Unsere Medizin vermag viel zu leisten. Und denken Sie daran: Angst ist kein guter Begleiter.